Warum werden wir aktiv und nicht „der Staat“?

Die Bewältigung von Hochwasserereignissen ist und bleibt die Aufgabe „des Staates“ – also der öffentlichen Hand. Aber außergewöhnliche Ereignisse, wie z.B. Deichbrüche, sind (erfreulicherweise) so selten, dass für die Bewältigung eine besondere Expertise erforderlich ist. Diese steht nicht bzw. nur in Ausnahmefällen in der Praxis abrufbereit zur Verfügung. Hier setzen wir an.
Wir beschäftigen uns systematisch mit dieser Thematik und vernetzen Einsatzpraxis und Wissenschaft. Wir sammeln verfügbares Wissen aus abgelaufenen Einsätzen ebenso wie neuste wissenschaftliche Erkenntnisse. Auf dieser Grundlage entwickeln wir den operativen Hochwasserschutz kontinuierlich weiter, bilden die Hochwasserexpertinnen und -experten aus und zertifizieren sie. Wir trainieren Einsatzkräfte und Verantwortliche und tauschen uns untereinander aus.
Unser Anspruch ist es, ein lebendiges Experten-Netzwerk zu sein, von dem alle profitieren.
Viele Vereinsmitglieder haben schon bisher aktiv in Netzwerken zusammengearbeitet, z.B. im „regionalen Katastrophenschutz-Netzwerk zur Bewältigung großer Hochwasser- und Starkregenereignisse (H-KAT-NET)“, welches im Rahmen des KAHR-Projektes nach dem Hochwasser 2021 gegründet wurde (www.hochwasser-kahr.de)